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emplify Programmatic Ad

By 18. Juni 2020 Juni 30th, 2020 No Comments

Was sind eigentlich diese Programmatic Ads?

 

Bereits seit einigen Jahren stehen wir vor dem Problem, dass auf immer weniger Menschen ohne Arbeit immer mehr offene Stellen kommen. Diese Entwicklung ist gerade im Recruiting sehr verheerend und verlangt ein angepasstes Verhalten.

Ein Wort ist in der HR-Szene auch im Jahr 2020 in aller Munde: Programmatic Ads (oder Programmatic Advertising). Es ist ein aufgeladener Begriff, der von Marketern, Vertrieblern, Geschäftsführern und Agenturen vor allem in den letzten zwei Jahren extrem in Mitleidenschaft gezogen worden ist. So kommt es, dass sich viele darunter alles und auch nichts vorstellen können.

Um ein solides Grundwissen über Programmatic Ads zu erhalten, lohnt ein Blick auf Wikipedia. Dort heißt es:

 

Programmatic Advertising oder programmatische Werbung ist ein Begriff aus dem Online-Marketing. Er bezeichnet den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit. Dabei werden auf Basis der vorliegenden Nutzerdaten gezielt auf den Nutzer zugeschnittene Werbebanner oder Werbespots ausgeliefert. Die Individualisierung der Werbeflächen geschieht dabei in der Regel über einen Auktionsprozess, bei dem, nach der Überprüfung der Nutzerrelevanz für die Kampagne des Werbetreibenden, der Höchstbietende den Zuschlag erhält und den Werbebanner aussteuern darf. Dieser Prozess dauert üblicherweise nur wenige Millisekunden.

(Quelle: Wikipedia, Autoren)

Knackpunkt hierbei ist der vollautomatisierte Ein- und Verkauf von Werbeflächen. Das hört sich vielleicht abgefahren an, ist es aber gar nicht so sehr, wenn man bedenkt, dass diese Technik von Anbietern wie Yahoo und Google schon um das Jahr 2000 herum entwickelt und eingesetzt wurden – also seit 20 Jahren! Spätestens seit 2010 gehört das Programmatic Advertising international zum absoluten Standardrepertoire in der Welt der Online-Werbung. Vor allem im eCommerce ist es nicht mehr wegzudenken.

Ganz konkret veranschaulichen lässt sich das Thema Programmatic Advertising bspw. mit einem Besuch auf der Seite gmx.de. Alle Werbeanzeigen, die man auf dieser Seite sieht (und es sind viele) sind so genannte Programmatic Ads. Auch Werbeanzeigen in Apps, wie z. B. Quizduell oder Tinder sind Programmatic Ads. Und diese lassen sich eben nicht nur für Produktwerbung, sondern auch für das Bewerben von Stellenanzeigen und zum Employer Branding nutzen.

Warum schreiben wir hier über etwas angeblich Neues, das es schon seit 20 Jahren gibt?

In puncto Trends und neue Technologien ticken die Uhren in der Welt des Personalmarketings ein bisschen langsamer – das ist jedem Kenner der Branche längst bekannt, auch wenn es dem einen oder anderen sicherlich ein bisschen wehtut, diese Wahrheit ausgesprochen – oder besser ausgeschrieben – zu sehen. Insbesondere in Deutschland ist das der Fall. Es gilt die Faustregel: Technologietrends aus dem Onlinebereich kommen 5 Jahre, nachdem sie in den USA zum ersten Mal aufgetreten sind, nach Deutschland und es dauert weitere 5 Jahre bis diese neuen Technologien auch in der HR-Welt ankommen. Programmatic Advertising ist ein Paradebeispiel hierfür.

Das hat allerdings auch den Vorteil, dass Programmatic Advertising nun hinreichend getestet werden konnte und von der Allgemeinheit für gut befunden wurde.
Wir von emplify haben das Thema Programmatic Advertising vor allem mit den Kanälen Google, Facebook, Instagram und YouTube schon eine Weile mit verschiedenen Anbietern zusammen getestet und nun unser eigenes Produkt hierzu ins Leben gerufen: Die emplify programmatic ad.

Warum emplify programmatic ad?

Programmatic Ads, die auf Google, Social Media und in Apps ausgespielt werden sprechen gezielt die so genannten passiv suchenden Kandidaten an. Passive suchende Kandidaten sind diejenigen,  die nicht aktiv auf Jobsuche sind, sondern das sind Leute, die zwar in einem Angestelltenverhältnis sind, potenziell aber unzufrieden mit ihrem derzeitigen Job und daher offen für Angebote sind.

Es ist nichts Neues, dass der Besucherstrom auf klassischen Jobbörsen seit Jahren stagniert und der Mangel an Arbeitskräften in unserem Land tendenziell abnimmt und in den nächsten Jahren noch weiter abnehmen wird. Dieser Trend wird sich trotz Corona in den nächsten Jahren noch drastisch verschärfen. Dennoch bietet die Coronakrise hier eine Chance, da viele Arbeitnehmer jetzt aufgrund des Umgangs ihrer Arbeitgeber mit der Krise unzufrieden sind (keine Homeoffice-Möglichkeit, kein Entgegenkommen bei der Kinderbetreuung, Urlaubszwang etc.). Dies hat die Folge, dass es gerade umso mehr passiv Suchenden Kandidaten gibt als sonst.

Genau aus diesem Grund ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um auf Programmatic Ads zu setzen. Für alle, denen eine Anzeige für rein passiv suchende Kandidaten zu wenig ist, haben wir zudem die neue emplify programmatic ad pro im Angebot, die sich gleichermaßen an aktiv wie passiv suchenden Kandidaten wendet. Weitere Infos zu unseren neuen emplify Programmatic Ads erhälst Du bei Deinem emplify Kundenbetreuer.

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