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8 Wege, wie Du im Ausbildungsmarketing die richtige Zielgruppe erreichst

8 Wege, wie Du im Azubimarketing die Richtigen erreichst

 

Generation Z: Sie können alles sein, alles werden und haben alle Freiheiten. Aber diese Freiheiten heißen auch: unendliche Möglichkeiten. Viele Schülerinnen und Schüler die kurz vor ihrem Abschluss stehen sind daher maßlos überfordert. Was ist die richtige Entscheidung? Ein Duales Studium, eine Ausbildung oder erstmal ein Jahr Auszeit?
Gerade jetzt ist es wichtig, dass Du mit Deinem Unternehmen aus der Masse herausstichst. Aber wo halten sich die Jungs und Mädels von heute auf? Wo erreichst Du sie am besten und womit? Erfahre jetzt mehr über die wichtigsten Maßnahmen für Dein Ausbildungsmarketing.

 

Was versteht man unter „Ausbildungsmarketing“?

Grundsätzlich geht es darum, Auszubildende also die allseits bekannten Azubis, anzuwerben. Das Ausbildungsmarketing kann dabei als Teilaspekt Deiner Personalmarketingstrategie angesehen werden.  Dabei ist auch gut zu wissen, dass man sowohl internes, als auch externes Ausbildungsmarketing betreiben kann.

Das interne Ausbildungsmarketing beschäftigt sich mit den bereits eingestellten Azubis, während beim externen Ausbildungsmarketing die potenziellen, also zukünftigen Auszubildenen die Hauptzielgruppe bilden.

Extern sollte das Augenmerk besonders darauf liegen, die Ausbildung in Deinem Unternehmen im Vergleich zu den Wettbewerbern und Deine Besonderheiten als Arbeitgeber bestmöglich zu präsentieren und zu erläutern.

Beim internen Ausbildungsmarketing sollte dagegen an der Gewinnung der Ausbildungsbereitschaft und Motivation sowie der langfristigen Bindung von Auszubildenen an Dein Unternehmen gedacht werden.

Wir sehen: Ausbildungsmarketing ist kein einfacher Trend oder eine revolutionäre Recruiting-Strategie, sondern ein notwendiges Konzept zur langfristigen Mitarbeitergewinnung.

Natürlich gibt es ein Aber; denn: Gerade die Auszubildenen kommen im Recruiting oftmals zu kurz, da sie einer anderen Ansprache sowie Herangehensweise bedürfen. Es handelt sich in den allermeisten Fällen um Schulabgänger, die noch nie einen Schritt in die Berufswelt getan haben und dementsprechend unsicher und ängstlich sind.

Dabei hat das frühzeitige „heranziehen“ der eigenen Mitarbeiter viele Vorteile. Die Auszubilden sind nach erfolgreichem Abschluss sehr daran interessiert, in Deinem Unternehmen zu bleiben. Sie identifizieren sich mit ihrem Ausbildungsbetrieb und sind daher loyale, überzeugte Mitarbeitende.

Über welche Kanäle und Maßnahmen kann ich diese junge Zielgruppe dann erreichen?

 Soziale Netzwerke

Durch die zunehmende Digitalisierung nutzt die junge Generation immer mehr neue Technologien (Stichwort: Social Media) mit denen Du Dich vertraut machen solltest. Das heißt, Du solltest Dich auf den verschiedenen Plattformen bewegen können und auch die richtige Ansprache finden.

Am wichtigsten sind selbstverständlich: Social Media Kanäle der Jugend. Ganz vorne dabei: Instagram und Snapchat!

Sicherlich ist eine Anzeige auf Facebook sinnvoll – wenn du Millenials suchst. Aber für Dein Azubimarketing wirst Du hier nicht erfolgreich sein. Daher solltest Du Dir vorher Gedanken darüber machen, wo sich Deine Zielgruppe genau aufhält.

Gerade Instagram bietet hier viele Möglichkeiten des Azubimarketings. Denn neben einfachen Ads Anzeigen im Feed sowie in der Story, ist vor allem eins im Trend:  das Influencer Marketing. Influencer können hier bspw. nicht nur Werbung für die freien Vakanzen machen, sondern auch Insider-Einblicke in ihr Unternehmen geben. Hierbei können und sollten auch andere Social Media Kanäle wie Youtube oder TikTok miteinbezogen und die Reichweite erweitert werden. Gerade für das Azubimarketing bietet diese Variante die Möglichkeit, eine breite Masse der Zielgruppe zu erreichen, die es auf anderen Plattformen nicht gibt.

Gamification

Gamification meint die Anwendung spieltypischer Elemente in einem eigentlich spielfremden Kontext. Im Personalwesen etabliert sich daher zunehmend der Begriff: Recruitainment.
Gerade bei Ausbildungs- und Karrieremessen bieten kleine Spielereien die Möglichkeit, möglichst viele Bewerber auf Dein Unternehmen aufmerksam zu machen. Zudem laufen die Bewerber nicht mit Flaschenöffnern, Kugelschreibern oder anderem Zeug rum, dass nach wenigen Tagen eh den Weg in den Mülleimer oder die nächste Krimskrams-Kiste findet.

Besonders im Trend sind hier VR-Brillen und die Möglichkeit zu 360°-Videos. So hast Du Dein Unternehmen auf jeder Messe mit dabei und kannst direkte Einblicke in den neuen Arbeitsplatz geben.

Persönlicher Kontakt

Auch wenn sich unsere Welt immer weiter digitalisiert, ist der persönliche Kontakt zu potenziellen Bewerben immer noch einer der sichersten Wege, Kandidaten von Dir und Deinem Unternehmen zu überzeugen.
Schülerpraktika, Schülerjobs sind dabei selbstverständlich Klassiker. Aber auch die Zusammenarbeit mit Schulen bei Projektwochen oder das Anbieten von Schülerevents bzw. ein Tag der offenen Türe stellen Dein Unternehmen bestmöglich dar. Zeitgleich können hier wichtige Kontakte geknüpft werden und beide Parteien können sich bereits ein wenig beschnuppern.

Azubi-Portale und -Blogs

Neben gängigen Jobportalen (StepStone, indeed etc.), die Du selbstverständlich auch nutzen kannst, gibt es auch spezielle Azubi-Portale wie z. B. Azubi.de oder azubiyo.de.

Bevor sich Interessenten bei Dir bewerben, schauen sie selbstverständlich auf Deiner Karriereseite vorbei. Hier kannst Du z. B. durch einen Azubi Blog oder Azubi Podcasts potenzielle Bewerber ansprechen. Das ist die perfekte Gelegenheit, wichtige Informationen an Deine Interessenten zu verbreiten und Dein Unternehmen spielerisch und auf eine humorvolle Art und Weise zu präsentieren.

 Messen

Bereits bei einigen Punkten genannt, aber dennoch zu wichtig um es nicht als eigenen Punkt mit aufzunehmen. Möglichkeiten Azubis für sich zu gewinnen bieten hier aber nicht nur die typischen Auszubildendenmessen, sondern auch klassische Job- und Karrieremessen, sofern hier der Fokus auf dem Thema Berufseinstieg liegt.

Printmedien

Die junge Generation mag vielleicht keine Zeitung oder ähnliches mehr lesen – aber die Eltern und Großeltern tun es – Du betreibst quasi Elternmarketing. Somit sollte die Prinzanzeige zwar nicht das Hauptmedium in Deiner Werbekampagne sein, aber eine Viertelseite im lokalen Sonderteil zum Thema Ausbildung und Berufswahl schadet nie!

Sponsoring von Bildungseinrichtungen (Sporthallen, Trikots etc.)

Dies ist wohl einer der kostspieligsten Punkte. Aber wenn Du bspw. in Sporthallen, Sportevents oder Sportkleidung wie Trikots etc. bspw. für den örtlichen Handballverein investierst, bringst Du Dein Unternehmen in die Köpfe der Leute – Kunden wie Mitarbeiter. Gleichzeitig zeigst Du, dass Du Dich für die Interessen Deiner Mitarbeiter interessierst und diese supportest.

 Internes Marketing (Benefits etc.)

Zu guter Letzt bringen Deine gesamten Maßnahmen, Kampagnen und Außenauftritte nichts, wenn Du diese in Deinem Unternehmen nicht auch repräsentierst. Deine Kampagne kann noch so cool, aufregend und super sein, wenn Du als Arbeitgeber nachher nicht das lieferst, was Du versprichst. Du solltest daher darauf achten, dass Dein Unternehmen attraktive Vorteile bietet, die nicht nur Managerpositionen, sondern auch Neueinsteiger und Auszubildene anspricht. So ist für Azubis z. B. eine Onboarding-Week oder ein Mentorenprogramm interessant. Ebenfalls fühlen sie sich auch von allgemeinen Mitarbeitervorteilen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld oder dem Zuschuss zum Jobticket angesprochen.

 

Wie Du siehst gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, bei denen Du noch ein paar extra Punkte für Dein Auszubildendenmarketing rausholen und Deine Reichweite steigern kannst. Natürlich musst Du nicht alle Maßnahmen zeitgleich umsetzen. Eine gute Mischung aus Online- und Offline-Maßnahmen macht den Unterschied.
Letztendlich ist jedoch vor allem eins wichtig: Sei authentisch und versprich nichts, was Du in Deinem Unternehmen nicht auch lebst und halten kannst.

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